Vierbeinigen Ärzte

Leider haben Tiere in Ungarn noch längst nicht den Wert, der ihnen als fühlenden und leidensfähigen Wesen zustehen sollte und dies obwohl es in Ungarn seit Jahren schon ein Gesetz gibt, welches das Quälen von Tieren unter Strafe stellt.

Tiere sind meist Mittel zum Zweck, so dass man den Vizsla dort in der Regel oft als Wachhund hält und ihn als kostenlose Alarmanlage bezeichnet.

Regelmäßig treffen Tierschützer vor Ort auf Hunde mit eingewachsenen Halsbändern. Diesen Hunden wurde im Welpenalter ein Halsband angelegt, ohne weiter Verantwortung dafür zu tragen, was ein zu enges Halsband bei einem heranwachsenden Hund für grauenvolles Leiden verursacht.
 

Remény mit eingewachsenem Halsband
 

Remény nach ärztlicher Versorgung
(gerettet von der ungarischen Tierschutz-organisation Futrinka )
 

Remeny vorher Remeny nachher

Auch ist es in Ungarn immer noch üblich, bei Umzug seine Tiere wie alte ausgediente Möbel zurückzulassen und selbst Nachbarn fühlen sich nicht verantwortlich, solche - auf sich allein gestellte - Tiere bei der Polizei oder Tierschützern zu melden.
 


Aramis - zurückgelassen in Ungarn
(bevor er von Tierschützern gerettet und ins Tierheim nach Nagyatad gebracht wurde)

Nach erfolgreicher Vermittlung
 
Aramis vorher Aramis heute


Deshalb ist eine fundierte Öffentlichkeitsarbeit und eine transparente Berichterstattung über Tierschutz sehr wichtig, und genau hier setzt Hajnalka's Schulprojekt an.

Hajnalka Dézsenyi
 

Hajnalka

Hajnalka Dézsenyi, Gründerin und Mitglied der Stiftung "Vierbeinige Ärzte" und seit längerem eine unserer zuverlässigsten Pflegestellen vor Ort, plant ab Herbst zusammen mit ihrem Therapiehund Barnabas in Schulen und Kindergärten jungen Menschen einen besseren Umgang mit Tieren zu vermitteln.

Hajnalka ist gelernte Sozialpädagogin und Hundetrainerin und arbeitet schon längere Zeit mit Schulen und Kindergärten zusammen.

Ihr ist es wichtig, ihre Landsleute für die Rechte der Tiere in ihrem Land zu sensibilisieren, damit der Tierschutz auch dort den notwendigen Stellenwert erhält und somit die Lebensumstände der in Ungarn lebenden Tiere verbessert werden können.

Der Unterricht hat begonnen:

1. Unterricht - 06. Okt. 2015, Grundschule Füle

An diesem Tag konnten mehrere kleine Schulgruppen, insgesamt 82 Kinder, an das
Unterrichtsthema: Artgerechte Haltung von Hunden, herangeführt werden.

Alle Tierschutz-Hunde die zur Zeit bei Hajnalka in Pflege sind, konnten in den Schulunterricht mit eingebunden werden. Mit besseren Hauptdarstellern könnte der Auftakt zum Schulprojekt nicht beginnen. Lachend
Ein paar Impressionen aus der ersten Unterrichtsstunde:


2. Der Unterricht geht weiter:  17. Feb. 2016, in 
Dúdar, Ungarn

122 Schüler und Lehrer, aufgeteilt in 3 Gruppen, haben den Vortrag mit dem Thema: Artgerechte Haltung von Hunden und respektvoller Umgang mit Tieren, aufmerksam verfolgt. Lachend

Die Freude bei allen Beteiligten ist groß, denn die Schulen nehmen das Projekt immer mehr an, Ende Februar stehen zwei weitere Besuche in den umliegenden Schulen an. 
 






3. Und der Unterricht wird fortgesetzt: 16. bis 18. März 2016, Jozsef Attila Schule in Dombovár, Ungarn:

Hajnalka Dézsenyi konnte vor 25 Klassen mit 548 Schülern und 24 Lehrern ihren Tierschutzunterricht abhalten.
Im Dankschreiben der Schüler steht:
"Wir danken Hajnalka Dézsenyi, Zsivány und Barnabas, dass ihr zu uns gekommen seid. In Zukunft achten wir besser auf die in unserem Umfeld lebenden Tiere.

Bislang konnten damit im Rahmen des durch Ihre Spenden ermöglichten Schulprojektes über 1.200 Schüler und deren Lehrer unterrichtet werden.


4. Impressionen Unterricht April 2016

April April
April April


5. Impressionen Unterricht Mai 2016

Mai 2016 Mai 2016
Mai 2016 Mai 2016


6. Impressionen Unterricht Juni 2016

Juni2016 Juni2016
Juni2016 Juni2016

7. Impressionen Unterricht Oktober 2016

Im Oktober 2016 war es möglich, dass wir uns selbst ein Bild von Hajnalkas Unterricht machen konnten. Wir waren begeistert mit welchem Enthusiasmus Hajnalka hier bei der Arbeit ist. Es war eine Freude zu sehen, wie diese Begeisterung auf die Kinder überging...Lächelnd


Durch die Übernahme von Kosten einer Unterrichtsstunde in Höhe von 25,00 € können Sie zusammen mit Vizsla in Not e.V. Hajnalkas Schulprojekt auch weiter unterstützen und fördern.


Unsere Bankverbindung:

Vizsla in Not e.V.
Geno Bank Essen
KTO: 411 967 400 • BLZ : 360 604 88 •
IBAN: DE 503 606 048 804 119 674 00
BIC: GENODEM1GBE

Betreff: Schulprojekt


Wir freuen uns und danken schon jetzt für Ihre Unterstützung, denn ein wichtiger Baustein für nachhaltigen und zukunftsorientierten Tierschutz ist für uns auch die Tierschutz-Arbeit direkt vor Ort in Ungarn, im Heimatland unserer Vizslas.

Ihr Team von Vizsla in Not e.V.