Bandwurm 

Als Echinokokkose wird eine Infektion des Dünndarms bei Fleischfressern (Hund, Katze, Frettchen, Wolf, Schakal etc.) mit ausgewachsenen und heranwachsenden Bandwürmern der Gattung Echinococcus sowie der Befall von Organen bei Säugetieren und Menschen mit dessen Finnen (Larven) bezeichnet. Er ist weltweit verbreitet. Besonders im Mittelmeerraum kommt es gelegentlich auch zum Befall bei Menschen mit seinen Wurmfinnen.

Bandwürmer gehören zu den sogenannten Plattwürmern. Ihr Körper ist bandwürmig gegliedert. Der ca. stecknadelkopfgroße Kopf ist mit Saugnäpfen und Haken besetzt. Damit verankert sich der Bandwurm an der Darmschleimhaut des Wirtes. Am Hinterrand des Kopfes sitzt die Wachstumszone. Hier entstehen ständig neue Glieder. Abgetrennte Glieder enthalten ansteckungsfähige reife Eier.
Es gibt etwa 3.500 Unterarten des Bandwurms.

Ursache
Der Hundebandwurm wird durch den Verzehr von finnenhaltigem Fleisch oder finnenbefallener Tiere übertragen. Aus der Finne entsteht ein Bandwurm. Dieser setzt sich im Darm des Wirtstieres fest und bildet neue Körperglieder.
Die meisten Bandwurmarten befallen Hunde, indem die Vierbeier beim Schnuppern oder Fressen Wurmeier oder Wurmlarven aufnehmen. Der Gurkenbandwurm wird jedoch durch Parasiten (Flöhe) übertragen.

Symptome
Massiver Bandwurmbefall verursacht Verdauungsbeschwerden und Mangelversorgung der Hunde, die sich in vermindertem Leistungsvermögen, Lethargie, Anfälligkeit für Krankheiten aber auch durch glanzloses, struppiges Fell äußern kann. Verstopfungen und Darmverschluss können auftreten. Wenn die mobilen Bandwurmsegmente den Darm verlassen, kann es im Analbereich zu einem starken Juckreiz kommen.

Diagnose
Die Diagnose wird durch die Untersuchung einer Kotprobe gestellt.

Behandlung
Eine Behandlung erfolgt durch herkömmliche Wurmmittel.
Eine Entwurmungen sollte immer erst nach der Abgabe einer Kotprobe und einem dadurch festgestellten Befall erfolgen, um den Darm des Hundes nicht unnötig zu belasten. 


Prognose
Bei einer entsprechenden Behandlung ist die Prognose günstig.
Bester Schutz ist die regelmäßige Untersuchung (alle 3 Monate) auf Würmer. 


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Hinweis:
Diese Rubrik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auf keinen Fall die Konsultation eines Tierarztes Ihres Vertrauens!

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